Studienfahrt der Gym 10 und der Gym 11 nach London (09.07. – 13.07.2017)

 

Alle waren gespannt und aufgeregt eine der größten europäischen Metropolen zu besuchen, denn nur die Wenigsten waren bisher in der Hauptstadt Englands. Nach vielen Monaten der Planung war es dann schließlich soweit und wir fanden uns am Stuttgarter Flughafen am Sonntag, den 09.07.2017, ein. Die Anreise war im Großen und Ganzen stressfrei und unbeschwert, nur die Sperrung der Haltestation „London Bridge“ verzögerte unsere Ankunft im Hostel an der „Willesden Lane“.

Dort angekommen, begutachteten wir unsere Bleibe für die nächsten Tage. Zufriedenheit war vor allem auf Seite der Mädchen zu erkennen, denn sie besaßen, wie die Lehrkräfte, Dusche und Toilette auf den Zimmern. Doch die Jungs ließen sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen.

Die erste Erkundung Londons stand schließlich nach dem Abendessen an. Mit der „Tube“ (U-Bahn) ging es fix zum „Piccadilly Circus“. Die große Leuchtreklametafel des „Piccadilly Circus“ war leider aufgrund von Reparaturarbeiten nicht beleuchtet, dennoch konnten wir in den unzähligen Souvernirshops und Cafés einen Einblick in das schnelllebige und laute Treiben der englischen Metropole gewinnen. Erste Mitbringsel wurden besorgt und so konnten wir beschwingt den Heimweg ins Hostel antreten.

Der zweite Tag stand ganz im Sinne der Londoner Innenstadt, die sich vor allem durch die Wahrzeichen „Big Ben“ mit den „Houses of Parliament“ auszeichnet. Einige Schülerinnen und Schüler wagten es das riesige „London Eye“ mit einer Maximalhöhe von 135 Metern zu besteigen, um den wohl besten Blick auf die Weltstadt an der Themse zu ergattern. Auch der „London Dungeon“, das berühmteste Gruselkabinett Londons, wurde von Teilen der Schülerschaft unsicher gemacht. Nach einer kleinen Stärkung mit „Fish & Chips“, führten wir unsere Erkundungstour fort. Auf dem Programm standen die „Westminster Abby“ (Krönungskirche der britischen Königinnen und Könige), die „Downing Street“ (Wohnsitz des britischen Premierministers), der „Buckingham Palace“ (Wohnsitz der „Royals“) sowie der nahe gelegene „Green Park“, der an den noch berühmteren „Hyde Park“ angrenzt.

Leider hatten wir am dritten Tag kein Glück mit dem Wetter. Britisch bewölkt, windig und mit vielen Regenschauern. Trotzdem wagten wir es, wohl auch aufgrund des Nachdrucks der Lehrkräfte Walz und Ullrich, einen ausgedehnten Spaziergang von der „Westminster Bridge“ zur „Tower Bridge“ zu unternehmen, um am Ufer der Themse ein adäquates Bild der Vielseitigkeit dieser Millionenstadt zu bekommen. Klassische Bauwerke des Mittelalters und der frühen Neuzeit sowie moderne Glasfassaden des Londoner Finanzviertels wechselten sich ab. Manch ein Schüler fragte sich, warum wir diesen kilometerlangen Weg beschreiten mussten, doch schlussendlich hat es sich gelohnt, denn in der U-Bahn kann man zwar schneller und bequemer seine Besichtigungsziele erreichen, aber die unvergesslichen Eindrücke der Wandlungsfähigkeit Londons hätten sonst nur teilweise gewonnen werden können. An der „Tower Bridge“ angekommen, stand die Besichtigung des „Tower of London“ an. Der mittelalterliche Bau der englischen Festung geht auf „William the Conqueror“ zurück, der 1066 England mit den Angelsachsen eroberte, und 1077/78 zur Schau seiner Macht das erste Gebäude des „Tower of London“, den sogenannten „White Tower“, errichten ließ. Im „Tower of London“ konnten wir Folterinstrumente, Rüstungen, Waffen und die Kronjuwelen des englischen Königshauses bestaunen. Das Wetter wurde immer schlechter und daher waren wir alle erleichtert, dass nun die Bootsrundfahrt auf der Themse anstand. Hier hatte man zumindest die Möglichkeit, überdacht und trocken zu sitzen, wobei einige auch dem stürmischen Regenwetter trotzten und sich auf dem Deck platzierten.

Nachdem der vorherige Tag die meisten Schülerinnen und Schüler aufgrund der langen Strecken an die Grenzen ihrer Leistungsbereitschaft und Willensfähigkeit gebracht hatte, war der Mittwoch ein weitaus entspannterer Tag. Neben den Besuchen verschiedener typisch britischer Märkte („Portobello Road Market“ und „Camden Market“) freuten sich die fußballbegeisterten Schüler auf das Stadion des Arsenal FC, dem „Emirates Stadium“. Auf der Führung durch das moderne und große Fußballstadion erfuhren wir Wissenswertes über die Trainer und Spieler des Arsenal FC sowie über die Historie des Vereins, der zu den beliebtesten Fußballclubs Londons und Englands zählt. In Kleingruppen wurden an diesem Tag zudem die „Baker Street“, die Heimat des berühmtesten Detektivs Sherlock Holmes, und die „Oxford Street“, die größte Einkaufsmeile Englands, erforscht. Erschöpft und glücklich fanden wir uns später in einem nahe unserer Unterkunft gelegenen türkischen Restaurant ein.

Am Donnerstag, dem letzten Tag unserer Ausfahrt, räumten wir zügig nach dem Frühstück unsere Zimmer und machten uns auf den Weg, unser letztes Happening zu begutachten, „Madame Tussaud’s“. Das berühmte Wachsfigurenkabinett zeigte uns berühmte Persönlichkeiten aus verschiedensten Bereichen: Von Albert Einstein über Pelé und Usain Bolt zu Künstlern wie Pablo Picasso und Vincent van Gogh oder Schauspielern wie Angelina Jolie und Brat Pitt. Auch Bilder mit der Figur des US-amerikanischen Präsidenten Donald J. Trump durften natürlich nicht fehlen. Im 4D Kino, das einen Kurzfilm über die Helden des Marvelcomicuniversums zeigte, wurden wir etwas nass und durchgerüttelt, und in der der Sonderausstellung zu „Star Wars“ erfuhren wir mehr über die „Wege der Macht“. „Madame Tussaud’s“ rundete hierbei unseren Aufenthalt stilvoll ab.

Insgesamt war es eine erkenntnisreiche, spannende und aufregende Studienreise, die uns aufzeigte, dass London eine abwechslungsreiche und schöne Stadt ist. Auch mussten wir erfahren, dass auf Studienreisen längere Strecken (20 – 30km pro Tag) bewältigt werden müssen. Doch die Mühe war es wert, denn wir erlangten Wissen und Erfahrungen, die wir nicht mehr missen wollen.

 

Akif Akar

Ausflug ins Mercedes-Benz Museum

Am Dienstag besuchten wir als Vorbereitungsklasse zusammen mit der VABO-Klasse das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Wir waren insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler. Dabei waren auch unsere Lehrerinnen und Lehrer Frau Güzelsahin, Frau Kurz, Herr Dogan und Herr Togan.

Pünktlich um 8:20 Uhr trafen wir uns vor der Schule. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto liefen wir zusammen zur Maichingen Nord S-Bahn Haltestelle. Dort stiegen wir in die S- Bahn in Richtung Böblingen Bahnhof. In Böblingen stiegen wir in die S-Bahn in Richtung Stuttgart um und fuhren bis zur Haltestelle Stuttgart Neckarpark. Danach liefen wir ein wenig zu Fuß bis zum Museum.

Das Museum ist wirklich sehr groß und modern von außen. Wir waren sehr gespannt auf das Innere. An der Tür bekamen wir von Herrn Dogan und Frau Güzelsahin unsere Eintrittskarten. Nachdem wir unsere Jacken und Taschen in der Garderobe abgelegt hatten, bekamen wir unsere Audio- Guides und fuhren mit dem Aufzug hoch bis in die oberste Etage.

 

Das Mercedes-Benz Museum hat insgesamt neun Ebenen und ähnelt vom Aufbau her einer Wendeltreppe. Man beginnt ganz oben mit der Besichtigung und läuft immer weiter runter von Ebene zur Ebene. Auf der obersten Ebene beginnt die Automobilgeschichte im Jahre 1886. Damals benutzte man noch Pferde als Fortbewegungsmittel und unterschiedlich große Kutschen. Auch elektrisch betriebene Kutschen und Fahrräder gab es zu sehen. Mit Hilfe der Audio-Guides konnten wir uns in verschieden Sprachen wie Deutsch, Englisch und Französisch wichtige Informationen zu jedem einzelnen Ausstellungsstück anhören.

In Kleingruppen liefen wir durch das Museum und schauten uns die verschiedene Autos an. Wir durften auch Fotos machen. In manche Autos konnten wir uns auch reinsetzten. Das war echt toll! Wir haben viele verschiedene Autos gesehen: Oldtimer, Rennwagen, Krankenwagen, Busse, ältere und neuere Automodelle von Mercedes-Benz. Nach drei Stunden waren alle Gruppen fertig mit der Besichtigungen. Danach fuhren wir gemeinsam mit der S-Bahn zurück zur Schule. Es war echt ein toller Tag und ich habe sehr viele Fotos gemacht. Echt eine tolle Erinnerung.

 

Dieser Bericht wurde von Schülerinnen und Schüler der VKL im Rahmen des Deutschunterrichts mit der Lehrkraft zusammen verfasst.

Ausflug in das Deutsch-Französische Institut in Tübingen

Am 25. Januar 2017 war die 10. Klasse Gymnasium zu Besuch im Deutsch-Französischen Institut in Tübingen. Sechs Schulen waren von 10 - 17Uhr anwesend. Jede Gruppe sollte einen Werbespot auf Französisch zum Deutsch-Französischen Institut erstellen. Die Schüler durften im Gebäude Interviews durchführen und diese in ihre Werbungen einbauen.

Die Dreharbeiten und der Schnitt des Filmes wurden mit Hilfe der App iMovie auf iPads gedreht, die den Schülern zur Verfügung gestellt wurden. Nachdem die Gruppen bis 12:30 Uhr ihre Werbespots konzipiert hatten, gab es eine Mittagspause. Von 15-16 Uhr stellten verschiedene Personen nähere Informationen über Studien in Frankreich mit Hilfe von PowerPoint.Präsentationen dar. Schlussendlich durften die einzelnen Gruppen ihren Werbespot präsentieren und über den Gewinner abstimmen. Die Sieger-Gruppe wurde mit einem von der Französisch-Deutschen Gesellschaft Tübingen gespendeten Preis geehrt, den ihr Ehrenvorsitzender Herr Dr. Josef Molsberger übergab. Die anderen Gruppen bekamen jeweils eine DVD mit einem französischen Film als Preis.

Latife-Nur Oezeker